Hyperton X

„Hyperton X“ wird in der Sport-Kinesiologie angewendet, aber auch bei vielen Blockaden des Bewegungsapparats sowie bei Lern- und Konzentrationsstörungen.

Der Name Hyperton X leitet sich von der Erkenntnis ab, dass eine hypertone (verspannte) Muskulatur, tiefgreifende Auswirkungen auf den gesamten Körper hat. Wird ein Muskel hyperton (=abgeschalten), müssen andere Muskeln für ihn einspringen. Die Ersatzmuskeln sind durch diese für sie unnatürliche Aufgabe bald ebenso überlastet, werden ebenfalls hyperton und rekrutieren wieder andere Muskeln.


Mögliche Ursachen für eine Hypertonie:

Diese muskulären Verspannungen werden in der Regel durch Fehl- und Überbelastung des Bewegungsapparates hervorgerufen. Es kommt zuerst zu einer Tonussteigerung und später zur Erschöpfung der betroffenen Muskulatur. Hier setzen dann Unwohlsein und ein eingeschränkter Bewegungsradius ein.

  • Körperliche Überbeanspruchung beim Sport durch immer gleiche Bewegungsabläufe
  • Festes Einnehmen einer bestimmten Körperposition, wie zB.: längere sitzende Tätigkeiten, Arbeiten am Computer oder am Fließband, das Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen
  • Emotionale Belastungen

Das Ziel dieser kinesiologischen Methode ist es, die körperlichen und geistigen Leistungen des Menschen wieder herzustellen/zu optimieren. Das geschieht durch das Auffinden jener hypertonen Muskeln, die bei der Gehirnintegration eine Schlüsselrolle spielen. Durch die Hyperton X Korrektur kann die Fehlkommunikation zwischen Störmuskel und Gehirn aufgehoben werden.

Anwendungsgebiete:

  • Verspannungen
  • Bewegungseinschränkungen auflösen
  • Steigerung der Gehirnintegration
  • Lernschwierigkeiten oder Prüfungsangst
  • Probleme gleichzeitig mehrere Reize zu verarbeiten (lesen, hören schreiben), schnelles Ermüden beim Lesen
  • Kieferfehlstellungen (Zahnspangen)
  • Emotionale Belastungen

Diese Art einer Anwendung ersetzt weder ärztliche oder psychologische Betreuung.
Sie wirkt aber in hohen Maßen förderlich und ergänzend.